Reisebericht – Griechenland
🌴 Korfu – Griechisches Lebensgefühl und grüne Inselträume
Korfu kann einen verzaubern– mit seinen tiefgrünen Olivenhainen, dem türkisblauen Meer und dieser wunderbar entspannten Atmosphäre. Die Insel wirkt an vielen Orten fast unberührt, und genau das macht sie so besonders. Die Hauptstadt Kerkyra (Korfu-Stadt) ist ein echtes Highlight – charmant, lebendig und voller Geschichte. Die alten Gassen, kleinen Cafés und pastellfarbenen Häuser versprühen einen ganz eigenen, mediterranen Zauber.
🌍 Meine Erfahrung
Auf Korfu haben wir diesmal eine ganz neue Art des Reisens ausprobiert. Insgesamt drei Wochen waren wir auf der Insel unterwegs und haben in vier verschiedenen Unterkünften gewohnt – teils mit Mietwagen und Selbstverpflegung, teils ganz entspannt im All-inclusive-Hotel. So konnten wir die Insel aus verschiedenen Perspektiven erleben – frei, flexibel und doch mit genug Zeit zum Durchatmen. Da wir im Juni gereist sind, war es bereits sehr heiß.
Deshalb haben wir meist nur halbtägige Ausflüge unternommen – die Sonne war gerade mittags wirklich eine Herausforderung.
Wer die Hauptstadt Korfu-Stadt (Kerkyra) und gleichzeitig die ganze Insel erkunden möchte, sollte besser außerhalb der heißen Sommermonate reisen – dann lässt sich alles entspannter entdecken.
Unsere Reise startete mit zwei Tagen in Korfu-Stadt, wo wir in einer kleinen Unterkunft wohnten. Von hier aus haben wir einen Bootsausflug nach Paxos und Antipaxos gemacht. Ganz ehrlich: Kann man machen – muss man aber nicht. Die Tour war schön, aber für uns einfach zu lang, und nach Stunden auf dem Boot konnte man irgendwann nicht mehr sitzen. Wer die Inseln dennoch sehen möchte, sollte überlegen, ab Lefkimmi zu starten – dort sind die Touren deutlich kürzer. Für die nächsten zehn Tage hatten wir einen Mietwagen und wohnten im Süden Korfus – und diese Unterkunft war wirklich ein Traum! Von dort aus haben wir nicht viele Ausflüge gemacht, aber ein ganz besonderes Highlight war das Notos Beach Restaurant – eine klare Empfehlung von uns.
Unsere dritte Unterkunft lag im Norden der Insel. Auch wenn Korfu nicht besonders groß ist (nur rund 60 km lang), dauerte die Fahrt durch die vielen Serpentinen gute anderthalb Stunden. Die Aussichten auf dem Weg dorthin waren allerdings unbezahlbar – die Berge, das Meer, das Licht – einfach wunderschön. Unsere Unterkunft dort war zwar gemütlich, lag aber mitten in den Olivenhainen und war leider stark von Wespen besucht, sodass wir kaum draußen sitzen konnten. Spontan entschieden wir uns also, weiterzuziehen – und landeten in einem kleinen Hotel, das sich als echter Glücksgriff herausstellte.
Von hier aus machten wir unsere schönsten Ausflüge: zum Cape Drastis, dem Canal d’Amour, ins legendäre 7th Heaven Café, an den Porto Timoni Beach und natürlich zum Bootfahren ab Paleokastritsa – alles Orte, die man auf Korfu unbedingt gesehen haben sollte.
Unsere vierte und letzte Unterkunft war dann ein All-inclusive-Hotel, in dem wir die Reise ganz entspannt ausklingen ließen.
Fazit: Aufgrund der kurzen Flugdauer eignet sich Korfu perfekt für einen Kurztrip von ein paar Tagen oder auch für eine entspannte Urlaubswoche.
Für uns steht fest: Beim nächsten Mal würden wir uns eher wieder für eine Ferienwohnung entscheiden. Die Hotels waren uns insgesamt etwas zu trubelig – zu viel Halligalli, zu wenig Ruhe. So richtig abschalten konnten wir dort nicht, und auch unser Sohn war oft überreizt von all den Eindrücken.
In einer kleinen Unterkunft oder einem Apartment lässt sich das griechische Lebensgefühl einfach besser genießen – ruhiger, authentischer und mit etwas mehr Raum für echte Entspannung.
🏨 Hoteltipp
Korfu Stadt – Casa Myrilla – Für zwei Personen und ein paar Nächte ist diese Unterkunft völlig ausreichend. Die Wohnung bietet alles, was man braucht, und der Gastgeber ist wirklich herzlich und hilfsbereit. Allerdings ist sie sehr klein – mit einem Kind und zwei großen Koffern wurde es für uns fast zu eng.
Ein kleiner Tipp: Die Klimaanlage sollte unbedingt laufen, sonst verwandelt sich das Apartment schnell in eine kleine Tropfsteinhöhle.
Mpoukaris – Casa del Mar – Wow, wow, wow – und nochmals wow! Unsere drei Tage bei Athina waren einfach traumhaft. Dieses kleine Paradies muss man selbst erlebt haben, um zu verstehen, was wir meinen. Ja, der Aufenthalt ist etwas teurer, aber dafür bekommt man echten Luxus und eine Atmosphäre, die unbezahlbar ist. Wir sind nirgendwo sonst so zur Ruhe gekommen wie hier – absolut empfehlenswert!
Acharavi – Castelli Olive Press – Wer Natur pur liebt und kein Problem mit Wespen oder Hornissen hat, wird sich hier vielleicht wohlfühlen. Für uns war es leider nichts – wir konnten die tolle Aussicht kaum genießen und sind nach einer Nacht wieder abgereist.
Roda – Angela Beach Hotel – Diese Unterkunft war unser „Nothotel“, und ehrlich gesagt hätten wir sie sonst wohl nicht gebucht.
Das Essen entsprach den drei Sternen, aber Zimmer und Poolanlage waren überraschend gut – sogar besser als im nächsten Hotel mit vier Sternen.
Messonghi – Messonghi Beach Hotel – Eine Woche All Inclusive – mit gemischten Eindrücken. Beim Essen und den Getränken gibt es nichts zu meckern, das war wirklich in Ordnung. Ansonsten war es jedoch sehr laut und überfüllt. Der Kinderpool war von der Anlage her eher unschön und es gab kaum Sonnenschirme. Positiv hervorheben möchte ich aber den Spielplatz, die Minidisco am Abend und die kleine Spielhalle – besonders für Familien mit Kindern ein Pluspunkt.
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